ESV Dresden

Abt. Handball

Kirsch oder Erdbeere, das ist hier die Frage

Gesprächsrunde am Mittwoch, gemeinsame Abendgestaltung am Vorabend des Spiels im Dresdner Hippie-Viertel, spannungsgeladenes Frühstück am Sonntag Morgen … die Woche konnte also beinahe nicht mehr besser werden.

Die Eisbahner fanden sich am Sonntagnachmittag in der Neustädter Sporthalle (die scheinbar noch auf Weihnachtsbeleuchtung eingestellt war) ein. Vorallem den Papas der Truppe war der fehlende Mittagsschlaf anzusehen. Also schnell noch nen Kaffee in die Taschen der Mannschaftskameraden gekippt und schon konnt's los gehen.

Die alten Weisheiten gelten immer noch

Zu besten Fernsehzeit wurden die Herren der Lok in die Dresdner Neustadt gebeten. Die Rahmenbedingungen sind ja altbekannt, keine Parkplätze und eine schöne Halle, bei der in der Planung einfach mal eine Reihe Lampen vergessen wurde. 

Auch das Team in schwarz war anwesend und hatte in der eigentlichen Heimhalle der Sporties ein Heimspiel, da von diesem Verein kommend. Kurze Wege für alle also. 

Pünktlich um 8 Uhr zum Sonntagmorgen trafen sich unsere gutgelaunten Minis mit Eltern und hungrigen Geschwistern in der heimischen Halle. Die Erwärmung zum Spiel erfolgte bei wunderschönem Sonnenaufgang. Die Sonne schaffte es sogar kurz durchs Fenster zu grüßen.

Als erstes Stand die NSG Union Dresden auf dem Spiel. Der Schiri kam zeitlich optimiert zum Anwurf an. Der frühe Vogel fängt den Wurm, sagt man. Offenbar haben wir dann doch nicht so viele frühe Handballvögel. Wir taten uns ein wenig schwer. Legten vor, die NSG zog nach. Die Chancenverwertung war deutlich besser als in der letzten Woche. Aber hätten wir nach getroffenem Holz gezählt, wären wir fast doppelt so gut und die Trainer hätten ein paar graue Haare weniger. Mit Gleichstand ging es in die Pause.

Sonntags zur besten Kaffee- und Kuchenzeit stand für die Elfen das erste Heimspiel des neuen Jahres an. Und das auch noch gegen solch einen brisanten Gegner – die 2. Frauen der Freunde des Sports waren zu Gast im Lokschuppen. Micha konnte schon die ganze Nacht vorher kein Auge zu machen, notierte sich jeden seiner nächtlichen Gedanken auf einem kleinen Spickzettel, um auch ja bei seiner emotionalen Ansprache nix zu vergessen, was er uns unbedingt mit auf den Weg geben wollte. Der war wohl aufgeregter als alle Elfen zusammen ... Ganz untypisch jedoch im Vergleich zur bisherigen Saison gestaltete sich vorab die Kaderplanung. Hieß es sonst: wer nur irgendwie verfügbar und einigermaßen fit ist, muss mit – so konnten wir dieses Wochenende aus den Vollen schöpfen und mit einer elfösen Besatzung von 14 Elfen in den Kampf ziehen.

Manchmal ist es wie verhext

"Es war ja nicht alles schlecht, damals, in 2017"... So oder so ähnlich beginnen sie immer, die Geschichten von Großvater Fiehler. Und was er diesmal meinte, stimmt sogar vielleicht. Die Eisenbahner vom Emerich-Ambroß-Ufer gegen den Handballsportverein aus Weinböhla, und dass eingebettet in die Spitzengruppe der Verbandsliga Sachsen Ost. Oder wie man passend sagen würde 'Der Glasigo'. Also einer von vielen. Äh, worauf wollte ich hinaus? Richtig, dieses ewig junge Duell hat schon für so manche unterhaltsame Sportbesichtigung gesorgt, wieso mit der Tradition in 2018 brechen? Einzig uns Hoff schien mit neuen Vorsätzen ins Jahr gestartet zu sein, soll er doch vorm Spiel was von "Spaß" erzählt haben. Scheint mir aber mehr ein wildes Gerücht zu sein, ich mein, ich hab ja schon viel, aber sowas...

Wo ist der Klebstein?

Die erste sportliche Vorführung der ersten Männermannschaft des ESV Dresden im neuen Jahr fand bei den Sportfreunden des HSV Dresden statt.

Ein stets junges Duell und auch wenn ein weiterer Handballverein aus Dresden mittlerweile in ganz anderen Sphären verkehrt, so wird die Stadtvorherrschaft doch immer noch in diesem Aufeinandertreffen ausgetragen.

Alle waren also von Weihnachten noch gut genährt und befanden sich durch die vielen freien Tage auch nicht im Bereich des Übertrainings. Dazu kommt, dass ja sowieso die Theorie im Raum steht, dass man ohne Training besser spielt. Hochmotiviert auf Grund des Hinspiels, welches in eigener Halle knapp verloren ging, waren also eigentlich alle Weichen auf Sieg gestellt.

Geburtstagssause im Hühnerstall

An diesem Sonntag lud uns das Geburtstagshuhn zu Kaff… äh … Elfenbr … äh … Hühnerbrause und Kuchen zur Feier ihres 25. Lebensjahrs ein. Also wurden zur Mittagszeit alle Küken zum Mittagsschlaf hingelegt, Kater bekämpft und ein Best of an Geburtstagsfeier-Strategien eingepackt. Man möchte ja nicht unvorbereitet zu einer Feier erscheinen. Wie bei jeder guten Geburtstagsfeier erschienen die meisten der neun Hühner zu spät zur Party, aber das macht es ja umso lustiger. Nun möchte man ja nicht kalt in eine solche Party starten. Daher wurde zunächst ein kleines Küken begackert, die modischen Trends der Saison – Rot ist das neue Schwarz – begutachtet und jedes Huhn erhielt eine Nummer. Schließlich muss man ja sichergehen, dass alle Hühner zur Party erschienen sind. Nach ein paar Lockerungs- und Dehnungsübungen – der Magen will ja auf Hühnerbrause und Kuchen vorbereitet werden – ging der heiß ersehnte Partyspaß endlich los. 

Neues Jahr und gute Vorsätze

Wie in jedem Jahr beginnt auch das Neue mit vielen guten Vorhaben und überraschenderweise auch wieder mal eine Statusmeldung von der alten Lok. Trotzdem sollen auch hier die obligatorischen Wünsche für ein erfolgreiches und gesunden 2018 für alle vorangestellt sein.

Das schon obligatorische Schäfchen zählen in den Tagen vor der Bewegung brachte erstaunliche Erkenntnisse. Die Jungen und dynamischen befanden sich noch in heimatlichen Gefilden. Der andere Teil der Mannschaft hatte wohl noch erheblich mehr mit dem Verdauen von geflügelten Wesen und Nachwirkungen der weihnachtlichen Völlerei zu tun. Nun gut, es fanden sich zum samstäglichen Kaffee dreizehn Eisenbahner in der Nassau – Halle ein.

Eine konzentrierte und zielorientierte Aufwärmphase stand nach einer langen vierwöchigen Pause der Bewegungstherapie voran. Der Gastgeber legt auch hier schön tüchtig und dynamisch vor. Ein Zeichen für das gesamte Spiel?

Ein Weihnachtslied (Melodie: Kling Glöckchen, klingelingeling)

1.
Kling, Heimspiel, klingelingeling,
gegen Klotzsche, kling!
Laßt uns rein ihr Elfen,
woll ́n euch zum Sieg verhelfen,
öffnet uns die Türen,
lasst uns nicht erfrieren!

Bad Santa – keine Geschenke für den RSV

„Ja ist denn heute schon Weihnachten?“ fragte einst ein bekannter Fernsehkaiser und irgendwie kennt man es dieser Tage in der Region: wieder ein Jahr rum, man ist im Kreise seiner Liebsten, der Baum ist geschmückt, die Lichter sind angezündet, der Stollen ist geschnitten und alles wartet auf den freundlichen Mann in Rot, der die Geschenke verteilt. So oder so ähnlich war es wohl auch bei der Weihnachtsfeier der Sportfreunde vom Radeberger SV, die dieses Jahr etwas untypisch in Dresden stattfinden sollte. Doch statt Strietzelmarkt oder Stallhof war die festlich geschmückte Halle des ESV das Ziel. Und die Vorzeichen standen nicht schlecht für einen netten Abend in geselliger Runde. Als ungeschlagener Tabellenführer sollte es doch auch in Dresden was zu holen geben. Es ist also alles angerichtet für einen wahren Festtagsschmaus in den ehrwürdigen Hallen des ESV Dresden.

!!ACHTUNG WORTWITZ!! Wir spielten Unterirdisch. 

Da sitzt man am PC und soll die Montagslektüre schreiben aber weis nicht wie man das am besten macht, da man es zum ersten Mal macht. Da fällt einem ein „Warte mal, hatte da nicht jemand mal was erwähnt wie das geht?! Genau man beginnt mit einer ewig langen EINLEITUNG, schreibt einen kleinen HAUPTTEIL über das Spiel und endet mit einer etwas längeren SCHLUSSLEITUNG“. 

ESV Heimspielwochende - 4 Spiele und 6/8 Punkte!

Der Parkplatz war voll, die Halle war voll, die Bank war voll was zumindest bei den Elfen eine echte Ausnahme ist. 14 spielfähige, gesunde und motivierte Elfen trafen am Samstag 17:00 auf ebenfalls 14 Spielerinnen vom TSV 1862 Radeburg.

Das Spiel begann pünktlich und lief in der ersten Halbzeit über die Stationen 3:3, 8:5, 13:6 Halbzeitstand 14:9. Die Abwehr stand gut, es wurden eingie erfolgreiche Kombis gespielt und unsere Torelfen hatten auch beide einen guten Tag erwischt.