HSV Weinböhla II - ESV Dresden III 28: 31 (15:15)

Neues Jahr und gute Vorsätze

Wie in jedem Jahr beginnt auch das Neue mit vielen guten Vorhaben und überraschenderweise auch wieder mal eine Statusmeldung von der alten Lok. Trotzdem sollen auch hier die obligatorischen Wünsche für ein erfolgreiches und gesunden 2018 für alle vorangestellt sein. 

Das schon obligatorische Schäfchen zählen in den Tagen vor der Bewegung brachte erstaunliche Erkenntnisse. Die Jungen und dynamischen befanden sich noch in heimatlichen Gefilden. Der andere Teil der Mannschaft hatte wohl noch erheblich mehr mit dem Verdauen von geflügelten Wesen und Nachwirkungen der weihnachtlichen Völlerei zu tun. Nun gut, es fanden sich zum samstäglichen Kaffee dreizehn Eisenbahner in der Nassau – Halle ein. 

Eine konzentrierte und zielorientierte Aufwärmphase stand nach einer langen vierwöchigen Pause der Bewegungstherapie voran. Der Gastgeber legt auch hier schön tüchtig und dynamisch vor. Ein Zeichen für das gesamte Spiel?

Leider hatten die Herren oder Damen der koordinierenden Zunft den Weg in die Halle nicht gefunden, so dass netterweise zwei einheimische Angehörige der schwarzen Zunft uns aushalfen. Das Spiel begann und die Gastgeber schenkten ein. Die Lok zeigte wieder mal die typische Startweise eines Langstreckengefährts. Schläfrig und Spalier stehend wurde eingeladen. Nach 300 Sekunden der Bewegungszeit und einem 5:3 an der Leuchtschrift wurde zum ersten Tee gebeten. Die Summe der mahnenden Worte und zusätzliche Sauerstoff in der Pause zeigte Wirkung. Von da an bewegten sich beide Teams in ziemlichen Gleichschritt und Weihnachtsmodus. Es wurden fleißig Geschenke verteilt und nach 720 Sekunden leuchte ein 9:9 von der Leuchttafel. Angefeuert von den Rängen und bevorteilt durch freundliche Ballübergaben der Lok (manche sagen auch Fehlabspiele und technische Fehler mit der verharzten Pille dazu) legte der Gastgeber in kurzer zeit ein 13:10 vor. Nun gut auch die Lok hatte langsam Betriebstemperatur erreicht und gewöhnte sich immer mehr an den klebrigen Zusatz. Bis zum Pausentee wurde ein etwas angenehmeres Remis herausgespielt und der Gastgeber mit Denksportaufgaben in die Kabine geschickt. 

Nach dem üblichen Pausentee und der taktisch sehr tiefgründigen Halbzeitanalyse („weiter spielen und weniger Fehler machen“) starteten wir in den zweiten Teil. 

Der Gastgeber durfte sich seine Tore nun etwas schwerer erarbeiten und die Lok dampfte im gewohnten Gleichmaß weiter. Über das 17:17 konnten wir ein 17:20 vorlegen. Leider kam es dann zum unschönen Teil des Spieles Unser Torverhinderer, nach langer Reha erstmals wieder im aktiven Teil des Teams, verletzte sich bei einer akrobatischen Rettungsaktion. Nun musste er ersetzt werden und die Ausstattung der Bank sah das eigentlich nicht vor. Zumindest im Bereich der abgedeckten Fläche haben wir uns verbessert und über den Rest schweigen wir lieber. Der Gastgeber sah hier seine Chance gekommen und man hatte auch das Gefühl jeder Wurf aus der Ferne war ein Tor. Der aktuell beste Torewerfer der Liga hatte wohl seine wahre Freude und traf aus allen Distanzen. Doch die Lok rollte ja auch seit einiger Zeit stoisch weiter und war an diesem Tag gnadenlos effektiv. Trotzdem wurde das Spiel nochmal spannend und beim 23:24 wurde zum Zwischentee gebeten. Leider legte der Gastgeber bis zum 25:24 vor. Irgendwie ignorierte die Lok an diesem Tag aber alle Hindernisse und dampfte weiter. Taktische Spielchen der Gastgeber mit Personenschutz und dynamischen Abwehrformationen brachten sie einfach nicht von diesem Weg ab. Da es ja um unsere Puste nicht so gut bestellt war wurden uns auch von anderer Seite viele Pausen verschafft. Egal, ein paar Kohlen nachgelegt und weiter kräftig Dampf gegeben. Selbst der Einsatz eines vollständigen Personenschutzes in den letzten Minuten führte zu keiner Irritation und die Punkte wurden mitgenommen in den heimischen Lokschuppen. 

Die magischen Zahlen lauten 25,67:44,63

Es bewegten sich: Philipp, Gert, Thomas, Carsten, Henry, Jan, Jörg, Thomas, Jörg, Ben, Thomas, Lutz

Es koordinierte: Lutz

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