VLMO: ESV Dresden I - OHC Bernstadt 29:27 (13:15)

Puhhh Sonntag … Der Sonntag ist doch eigentlich der Tag, an dem man seinen Rausch ausschläft, die Oma besucht und vielleicht noch illegal ...

den Glascontainer mit den Samstagsschnapsflaschen um die Mittagszeit füllt, aber in den heutigen Zeiten, wo selbst Donald Trump an Covid-19 erkrankt (und wenn er es bekommen kann, können es alle bekommen 😉) ist halt auch mal ein Sonntags-Schiebchen angesetzt. Noch am Mittwoch war die Thekentruppe für dieses kleine Stelldichein gut aufgestellt, bis sich unsere Robocops in ihrer Police Academy einer Spreaderparty hingegeben haben und dann noch einer, der einen kannte, dessen Omas Schwester, die Freundin ein positives Ergebnis hatte, konnten 3 Boys sich anderen aufregenden Freizeitbeschäftigungen für den Tag des Herren suchen. Wenn alle in der Halle so ein Immunsystem wie Coach gehabt hätten, könnten die Jungs einfach mit Ball spielen. Kann aber nicht jeder jahrelang im Dresdner Atomreaktor arbeiten und gegen alles resistent sein ... ärgerlich!

Spulen wir etwas vor zum Anpfiff, Start, Beginn des Spiels:

Nach zwei Minuten schon das erste Tor vom ES und V. Vier Minuten gespielt und da - noch ein Tor. Nach Acht Minuten stehen schon sage und schreibe 6 Tore auf dem Konto. Was ist hier los!? So kenne ich meine Eisenbahner gar nicht. Diese Saison brauchen wir doch sonst 36 Versuche und 35 Minuten in der ersten Halbzeit, um auf so eine Anzahl an Toren zu kommen. Ist das etwa die Transformation zu einer Mittelklassemannschaft in der VLO? Natürlich (noch) nicht. Wir haben uns schließlich nach einer viertel Stunde auf unsere Stärken besonnen und ein Fehlpassspiel der Superlative gezündet. Wer hat noch nicht, wer will noch mal – die Pille in andere Sphären passen – zu hoch, zu weit, links, rechts, zum Gegner - alles war dabei. Da haben wir doch noch das Kryptonit für H.H. gefunden, der erstmal eine 1-minütige Quarantäne fordert. Nach dieser ging es natürlich weiter mit dem schlechten Handball auf beiden Seiten bis zum Pausentee (13:15).

In der Halbzeit gab es wieder eine berüchtigte Auswertung von Hoffmaster 3000, die wir wohl bald allen auf Kassette im Fanshop anbieten werden (muss aber erstmal meine alte Benjamin Blümchen Sammlung raussuchen zum überschreiben – die Cover sollten ja passen).

Die 2. Halbzeit beginnt, wie die meisten 2. Halbzeiten mit einem Pfiff vom Schiri. Nachdem wir den moralischen Turbo gezündet haben, war von dem Vorsprung unserer Gäste aus dem fernen Osten nichts mehr übrig. Von da an ging es im Wechsel mit Tore werfen und 2-Minuten-Strafen auf beiden Seiten weiter. In der Schlussphase war bei allen Beteiligten die Luft raus - die Schiris wollten nach Hause und haben ihre Pfeife leer gepfiffen. Die ESV-OHC-Bubies hatten sich entschieden, öfter auf der Strafbank Platz zunehmen (obwohl Hoffi es uns ausdrücklich verboten hatte - Sorry). So kommt Glück, Erfahrung, Können, Fortuna, Wille, Potenz, Mehl, Sahne und was auch immer zusammen und die Emerich Ambrosianer behalten die zwei Punkte zu Hause.

Fazit: Das war ein geiles Handballspiel auf höchstem Niveau. Würde ich jetzt schreiben, wenn ich ein Lügner wäre. Es war ein mittelmäßiges Spiel mit vielen Fehlern auf beiden Seiten, aber auch mit ein paar Lichtblicken und schönen Spielzügen.
Mal schauen was nächste Woche bei der harzfreien Auswärtsfahrt nach Großenhain so zustande kommt.

 

Für den ESV fortunierten:

Am Rand:
Benjamin Blümchen

Im Tor:
Baron Zwiebelschreck, Wärter Karl

Auf der Platte:
Otto (3), Erwin Erzähler (6), Karla Kolumna (2), Bibi Blocksberg (5), Der Bürgermeister (1), Herr Pichler (1), Herr Tierlieb(4), Rabe Gulliver (1), Bernhard Blocksberg (6/4),

Ansprechpartner (VLM)

HeikoHoffmannHeiko Hoffmann

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