VLF: Görlitzer HC II – ESV 38:24 (16:11)

Klassenfahrt nach Görlitz

Letzten Sonntag starteten die ESV Elfen pünktlich 15.30 Uhr mit 2 Busen in die Weltmetropole Görlitz. Mit guter Laune, strahlendem Sonnenschein und dem ein oder anderem Getränk im Gepäck ging die „Expedition Frohsinn“ los. Angekommen mussten wir erst mal feststelle, dass

die Umkleiden ganz schön eng waren und eine zweite geordert werden musste. Die Vorfreude endlich wieder mit Harz spielen zu dürfen, war in allen Gesichtern sichtbar. Wir wussten, dass der Gegner nicht zu unterschätzen war, da auch einige Spieler aus der MHV mit am Start waren. Nach der motivierenden Ansprache des Trainerteams in der Umkleide begann die Partie. Die Görlitzer Mädels machten sofort Druck und gingen mit 1:0 in Führung. Doch die Elfen hielten super gegen. Die Abwehr stand in den ersten 20 min wie eine Wand, es wurde gut verschoben, geredet, wir waren schnell auf den Beinen, einige Bälle konnten geblockt werden und Kerstin hat durch super Paraden den ein oder anderen Ball entschärfen können. Auch unser Angriffsspiel sah viel flüssiger, als noch letzte Woche gegen die Sportis aus. Es wurden viele Kombis gespielt, eingelaufen ohne Ball und auch die Würfe von hinten fanden häufig den Weg ins Tor. Wir waren lange Zeit auf Augenhöhe mit dem Gegner. Die Görlitzer Mädels zeigten aber auch ihre Klasse mit einem wahnsinnig starken Zug zum Tor und schnellen, präzisen Torabschlüssen. In den letzten 10 min der 1. Halbzeit wurde es für die ESV Elfen dann etwas holprig. Die Abwehr stand nicht mehr so sicher, Bälle verfehlten das Tor und der ein oder andere Abspielfehler schlich sich ein, den die Görlitzer Mädels eiskalt in Tore umgewandelt haben und zeitweise mit einem 6 Tore Vorsprung in Führung gingen. Auch das Schiri-Gespann hatte heute nicht so seinen besten Tag und verunsicherte die Elfen mit der ein oder anderen Entscheidung. Mit einem Halbzeitstand von 16:11 ging es dann in die Kabine. Die Trainer puschten uns nochmals. Der Kampfgeist der Mannschaft war immer noch zu spüren. Hoch motiviert wollten wir das Ruder nochmal wenden und es den Görlitzerinnen so richtig schwer machen.


Mit 2 Minuten Verspätung kamen wir aus der Kabine, was den Schiris so gar nicht gefiel und prompt gab es eine 2 Minuten Strafe für die Bank. Die Halbzeitpause schien dem Schiri-Gespann gar nicht gut bekommen zu sein, das stellten übrigens auch die Zuschauer fest. Ein Görlitzer Kind sagte nach dem Spiel: „Ich weiß auch nicht was mit den Schiedsrichtern heute los war.“ Die 2. Halbzeit war geprägt durch viele kuriose Entscheidungen maßgeblich am Spiel Beteiligter. Es hagelte 2 min Strafen und 7 Meter. Die Emotionen von Spielern, der Bank und den Schiedsrichtern brodelten. Leider in eine komplett falsche Richtung, die dem ganzen Spiel der 2. Halbzeit nicht gut tat. Wir kamen in Abwehr und Angriff nicht mehr so richtig ins Spiel und verloren unsere Linie, ließen häufig unsere liebe Kerstin im Stich, die sich leider auch noch zusätzlich am Knie verletzt hat. Wir haben lange Zeit mit den Görlitzern gut mitgehalten, der Kampfgeist war immer da und an Motivation fehlte es auch nicht. Doch wenn man so geladen von Emotionen ist und diese auch nicht mehr kontrollieren kann, weil man sich einfach nur Missverstanden fühlt, macht dies ein ganzes Spiel kaputt. Letztendlich haben die Görlitzer verdient gewonnen. Das Endergebnis von 38:24 spiegelt nicht das tatsächliche Spiel wieder. So hoch hätte die Niederlage nicht sein dürfen. Auch die Entschuldigung des Schiri-Gespanns nach dem Spiel macht dies jetzt nicht besser.

Die Rückfahrt Richtung Lokschuppen war geprägt durch eine ausgiebige Spielauswertung in den Busen, um die Emotionen wieder runter zu holen, was uns glaube ganz gut gelungen ist und mit einer Bestellung beim Pizzadienst wurden die Bäuche wieder gefüllt, der ein oder andere Sektdurfte natürlich nicht fehlen.

Danke an die tollen Busfahrer, die uns sicher hin und zurück gebracht haben. Mädels Kopf hoch.

Den Kampfgeist und die Motivation nehmen wir mit in die nächsten Wochen.     Wir sind eine so tolle Mannschaft. Beim nächsten mal hauen wir die Gegner wieder weg und  Glänzen wieder mit Elfenstaub.



Danke an:
Vivi, Christoph, Kerstin, Jodie (3), Franzi, Katrin, Ramona (1), Sylvie, Anja (6), Anne, Steph (3), Egle (6), Jana (4), Laura (1), Anja

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