VLFO: ESV Dresden - HSV Weinböhla 33:27 (17:14)

Pause vorbei, Punkte dabei – Heimsieg gegen Weinböhla!

Zwei Wochen lang kein Punktespiel,
jetzt endlich wieder unser Ziel:
Die Schuhe an, den Ball zur Hand,
Weinböhla kam ins ESV-Land.

Wir wussten vorher ganz genau:
Das wird hier heute nicht nur lau.
Respekt vorm Gegner war dabei,
doch mit dem Anpfiff war’s vorbei.

Die 5:1 stand, es wurde gesprochen,
verschoben, geholfen, Lücken geschlossen.
Hellwach im Kopf, die Beine bereit,
und plötzlich war da etwas Luft, schon früh in der Zeit.

Vorn ging es schnell, wenn sich die Chance ergab,
Konter nach vorne und nicht zu knapp.
Mal lief die Kugel durch unsere Reih’n,
mal durfte es eine Kombination sein.

Doch Weinböhla dachte sich: „So nicht mit uns!“
Zwei Kreisläufer und vorbei war’s mit Kunst.
Kurz sortieren, kurz neu orientieren,
wer übernimmt wen? Bloß nicht den Überblick verlieren!

Und während wir hinten nach Lösungen suchten,
sich vorne auch erste Fehler verbuchten.
Der Spielfluss stockte zum Ende ein Stück,
doch mit 17:14 ging’s trotzdem voraus zurück.  

Halbzeit zwei und offenbar
war uns die Ansage ziemlich klar:
Raus aus der Kabine, direkt wieder da,
wach, konzentriert, genau wie’s vorher war.

Die Abwehr kämpfte, Seite an Seite,
kein einfacher Weg, keine freie Weite.
Es wurde geschoben, geredet, gemacht,
um jeden verdammten Ball gekracht.

Und kam doch mal einer irgendwie durch,
gab’s hinten im Tor noch keinen Grund zur Furcht.
Denn unsere Torhüterinnen, was sollen wir sagen?
Hatten neben Paraden auch Aura zu tragen.

So wuchs der Vorsprung Stück für Stück,
Weinböhla kam ran, wir schlugen zurück.
Mal sechs Tore vor, mal wieder etwas enger,
doch unsere Köpfe hingen nie länger.
Beim 30:23 war dann schon ordentlich Luft,
auch wenn die Schlussphase nach Hektik ruft.

Denn Handball wär wohl nicht Handball genug,
gäb’s nicht irgendwann etwas Fehlerflug.
Hier fliegt ein Ball, dort fehlt die Ruh’,
auf beiden Seiten ging’s hektisch zu.

Doch was an diesem Tag wirklich zählt:
Dass keine allein auf dieser Platte steht.
Sechzig Minuten gemeinsam geblieben,
kleine Tiefs schnell wieder vertrieben.

Auf dem Feld gekämpft, von der Bank angefeuert,
kein Ball verloren gegeben, nichts bereut.
Mit Spaß im Gesicht und Feuer dabei,
auf Feld und Bank, wir waren eine Einheit dabei.
Gemeinsam gekämpft, gemeinsam gelacht,
genau das hat uns an diesem Tag stark gemacht.

Dann ertönt die Sirene, das Ergebnis steht:
33:27 – weil’s gemeinsam eben besser geht!
Die nächsten zwei Punkte: verdient und fein,
so darf ein Handballsamstag gerne sein!

Doch nach dem Jubel wurde es schwer,
denn eine von uns sehen wir nun nicht mehr
Woche für Woche mit uns auf der Platte steh’n
und ganz ehrlich, Franzi: Du wirst uns fehl’n.

Danke für Einsatz, Leidenschaft und Zeit,
für all die Momente und deine Bereitschaft,
fürs Kämpfen, Lachen und Mannschaft-Sein,
ein Stück von dir bleibt immer hier daheim.

Danke, Franzi. Wir vermissen dich jetzt schon.

Und für den Rest gilt nach diesem Spiel:
Weiter zusammen, denn da geht noch viel.
Mit Kampf, mit Freude, mit Teamgeist dabei:
Weiter so, Mädels!

Im Tor: Kerstin und Maria

Auf der Platte: Ronja (2), Ramona, Lea (4), Lotti (2), Kyra (3), Jana (4), Sophie, Emi, Tara (2), Fanni (2), Anastasia (14)

Für den nötigen Support auf der Bank: Vivi, Peter, Elisa, Johanna

Ansprechpartner (VLF)

Viviane HauschildViviane Hauschild

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