VLFO: ESV Dresden - Radeberger SV 29:32 (11:15)

VLFO: Spielbericht ESV Dresden - Radeberger SV

29.03.2026 - 29:32 (11:15)

Meine werten Leserinnen und Leser,

es gibt Ereignisse, die die feine Gesellschaft erschüttern – und es gibt jene, die sie in helle Aufregung versetzen. Der jüngste Auftritt der geschätzten Elfen des ESV Dresden gehört zweifellos zu letzterer Kategorie. Denn während man gemeinhin annimmt, ein Spieltag drehe sich allein um sportliche Darbietungen, wurde an diesem Abend deutlich: Das wahre Drama entfaltet sich oft erst nach dem Abpfiff.

Von zarten Elfen und einem ungewöhnlich frühen Fauxpas

Pünktlich zur besten Stunde versammelten sich unsere Elfen in der ehrwürdigen Lokhalle, um dem Radeberger SV die Stirn zu bieten. Doch ach – kaum hatte das Spiel begonnen, erlaubte sich die Kapitänin, an ihrem Ehrentage wohlgemerkt, eine kleine Ungehörigkeit und nahm bereits nach weniger als einer Minute auf der Strafbank Platz.

Man könnte munkeln, es sei ein bewusst gesetztes Zeichen gewesen. Oder schlicht ein temperamentvoller Auftakt.

Und obgleich der Beginn der Partie eher… zurückhaltend ausfiel (0:2, wie man sich hinter vorgehaltener Hand zuflüsterte), so bewiesen die Elfen doch bald Haltung. Besonders die gefeierte Jubilarin selbst glänzte mit sechs Treffern – zwei davon mit bemerkenswerter Präzision vom Punkt – und sicherte sich damit nicht nur Bewunderung, sondern auch (wie so oft) einen Platz unter den erlesensten Torschützinnen ihres Hauses. 

Welch angemessene Art, den eigenen Geburtstag zu zelebrieren.

Ein Tanz auf Messers Schneide

Zur Halbzeit lag man zurück – 11:15, ein Umstand, der weniger gefestigte Gemüter womöglich hätte verzweifeln lassen. Doch nicht so die Elfen.

Mit bemerkenswerter Entschlossenheit kämpften sie sich zurück ins Geschehen, glichen gar zum 24:24 aus und ließen die Halle in gespannter Erwartung erbeben. Blocks wurden gesetzt, Würfe pariert, und für einen flüchtigen Moment schien das Blatt sich zu wenden.

Doch wie so oft im Leben – und in der Gesellschaft – liegt Triumph und Tragik nur einen Atemzug auseinander.

Mit 29:32 mussten sich die Elfen letztlich geschlagen geben. Ein Ergebnis, das schmerzt, gewiss – doch keines, das ihrer Darbietung die Würde nimmt.

Und nun, geschätzte Gesellschaft… zum eigentlichen Skandal des Abends

Denn während das Spiel selbst bereits Stoff für Gespräche bot, sollte sich das wahre Drama erst in den späten Stunden entfalten.

Die Elfen – begleitet von ausgewählten Balliern – begaben sich in ein nahegelegenes Etablissement, um den Abend gebührend ausklingen zu lassen. Die Stimmung war ausgelassen, die Gespräche lebhaft, die Tanzfläche erfüllt von Anmut und – nun ja – Enthusiasmus. Bis…

SKANDAL.

Die allseits geschätzte Miss Stern – von unbestrittener Freundlichkeit und sanftem Gemüt – wurde des Hauses verwiesen.

Ja, Sie lesen richtig.

Ihr erstes derartiges Vergehen. Und, so darf man annehmen, vollkommen unverschuldet.

Berichten zufolge kam es zu einer unschönen Begegnung mit der dortigen Ordnungsmacht, bei der eine Getränkekiste eine Rolle spielte, die – wie soll man sagen – wenig galant eingesetzt wurde. Auf Miss Sterns wohlerzogenen Hinweis, man möge doch höflicher verfahren, folgte eine Reaktion von erstaunlicher Endgültigkeit:

Sie wurde hinauskomplimentiert.

Man ist geneigt festzuhalten:
ESV – das (f)V steht in dieser Nacht für fassungslos.

Von Loyalität, Kälte und einer höchst uncharmanten Szenerie

Doch damit nicht genug.

Vier Elfen, die sich in unmittelbarer Distanz zur Unglücklichen befanden, ereilte ein ähnliches Schicksal. Ohne Zeit den Mantel überzustülpen, ohne gar jegliches Zögern, wurden sie in die nächtliche Kälte entlassen – Regen inklusive. Ein Vorgehen, das selbst in den unerquicklichsten Kreisen als… unerquicklich gelten dürfte.

Daher sei festgehalten:
ESV – das S steht für schockiert.
Wiewohl manche sich gewiss lieber schokiert gesehen hätten. 🍫
Und das E? Ohne Zweifel: eskaliert.

Abschließende Betrachtung dieser Autorin

Was bleibt also von diesem denkwürdigen Abend?

  • Ein Spiel voller Kampfgeist.
  • Eine Kapitänin, die ihren Geburtstag mit Stil und Treffern krönte.
  • Eine Miss Stern, die wider Willen zur Legende wurde.
  • Und ein Team, das – leicht unterkühlt – enger zusammenrückte als zuvor.

So endet dieser Spieltag nicht mit einem Ergebnis, sondern mit einer Geschichte.

Und seien Sie versichert, werte Leserschaft:
Diese wird noch lange in den Hallen und Salons gleichermaßen nachhallen.

Ihre ergebene Lady Fairydust

- - - - - - - - -

Für die feine Gesellschaft angetreten sind:

Miss Liesel (8), Miss Franzi (7), Miss Jana (6/2), Miss Fanni & Kyra (je 2); Miss Lea, Emi, Tara & Steph (je 1); Miss Theresia, Ramona, AK; Miss Kerstin & Sylvie; unter stetiger Beobachtung von Lady Vivi und Miss Janina

Ansprechpartner (VLF)

Viviane HauschildViviane Hauschild

E-Mail

Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.