25:24 ESV Dresden – Sportfreunde 01 Dresden 

Sportis gegen den Abwehrzauber der Elfen oder am Ende reicht auch ein Tor zum Gewinnen 

Es trug sich zu, dass der Elfenkönig eines Tages, an dem der Winter schon nahte, Raureif lag auf den Dächern, mit der Kraft der letzten Sonnenstrahlen seine Elfen zu sich rief, um in der glorreichen Heimstatt des Elfenvolkes zu einem Spielchen der besonderen Art zu laden.

Das letzte Ereignis dieser Art schien, den heraneilenden, dem Ruf des Königs folgenden Elfen, eine Ewigkeit her. Zahlreich erschienen sie deshalb auf dem Parkett, der lange vermissten Heimathalle.

Auswärts in der Fremde hatte man sich in den letzten Wochen gut geschlagen und viele Siege errungen, doch heute war der Tag, an dem die Elfen ihre Ehre auf eigenem Boden verteidigen wollten.

Guter Dinge ging es nach einer sehr kurzen Aufwärmphase in ein Spiel gegen einen Gegner, gegen den man schon so manche Schlacht geschlagen hatte. Mit einigen Sportis hatte man gar früher Seite an Seite gekämpft, um so größer der Siegeswille und vielleicht auch der Respekt?

Anwurf hat der Gegner, die Abwehr steht, der Zauber beginnt zu wirken. Die Elfen erkämpfen sich den Ball und gehen zum Gegenangriff über, der in einem 7m mündet. Diesen hält die Torfrau auf wundersame Weise. Haben die Sportis etwa etwas vom Abwehrzauber der Elfen gestohlen? Diesem geheimen Zauber, der seit einigen Spielen eines der am Besten gehüteten Geheimnisse der Elfen ist. 

Nun gut, das bringt die Elfen nicht aus der Ruhe, die Abwehr glänzt und über einen Konter von „Nur wer fliegt, ist schneller“-Elfe Katja S. legen die Elfen auf zum 1:0.

Stimmen aus dem Hintergrund die behaupten „Wer 1:0 führt verliert“, werden mit einem starken Bannzauber belegt und einfach ignoriert.

Die Sportis machen zwei Tore in Folge. Es steht plötzlich 1:2, aber dann kuckt Sylle mit ihrem elfenhaften „Ich lenke mit der Kraft meiner Gedanken den Ball am Tor vorbei“-Blick einen 7m-Wurf der Gegner einfach weg. Das ist das Quäntchen Enthusiasmus, welches den Elfen an der vordersten Front noch gefehlt hat. Jetzt aber los...Es gibt kein Halten mehr. Der Gegner darf geradeso noch ein Tor zum 3:3 machen. Ansonsten hält der Abwehrzauber der Elfen. Ein Ball nach dem anderen wird geblockt, die Gegner festgemacht, der Ball abgefangen.

Die Elfen fliegen über das Parkett und versenken den Ball ein ums andere mal im gegnerischen Tor. (Anm. der Redaktion: die zu genauen Würfe auf den Torwart oder knapp neben das Tor verschweigt der Autor an dieser Stelle, um die ansonsten glanzvolle Leistung nicht zu schmälern).

Wir schreiben Minute 18:55 der magischen Spielzeit. Die Sportis machen das einzig Richtige und unterbrechen den Elfenflug beim Spielstand von 11:3.

An für sich kein Problem, noch 11 Minuten im ersten Teil des heutigen prestigeträchtigen Duells. Sieht doch erst einmal sehr gut aus. Die Elfen nehmen ein bisschen Anspannung aus der ganzen Angelegenheit, denn eigentlich sind sie ein sehr friedliches Volk. Frei nach dem Motto: „Lasst uns schauen was so geht, wenn wir die Abwehrreihen offener gestalten...Spekulatius schmeckt halt schon gut und bald ist ja Weihnachten, Zeit also auch für Geschenke.“

So geschieht es, dass die Elfen, sanftmütig und großherzig, ihren Gegner einladen doch auch einmal das ein oder andere Tore zu machen, vorrangig im Eins gegen Eins oder vom Kreis.

Inzwischen zeigt die magische Toretafel 12:7. Der Elfenkönig sieht es mit Erstaunen und ruft seine Elfen zur Versammlung in Minute 26. Das hilft um bis zur Beendigung der ersten Halbzeit Abstand zu bewahren.

Die Elfen verlassen das Feld, um neue Kräfte zu sammeln. Fünf Tore vor, alles soweit im Elfen-Wohlfühlbereich.

Erst einmal entspannen die Elfen wohlverdient. Und gerade Ihr als geschätztes Publikum der einen oder anderen glorreichen Elfenauseinandersetzung, wisst ja aus Erfahrung um so manche Eigenart der Elfen...Kommunikation ist alles. Sie tauschen sich aus, schweben mal hier hin und mal dahin, sinnieren über Möglichkeiten und lassen sich nicht aus der Ruhe bringen. Der Elfenkönig wandelt übers Feld inmitten der zahlreichen Kleinelfen des Elfenkindergartens. Es herrscht eine Atmosphäre des Friedens in der Heimstatt der Elfen.

Doch langsam kommt eine gewisse Unruhe auf. Da war doch noch etwas?

Schnell wird ein Elfenkreis gebildet um Abwehrbann und Angriffszauber zu erneuern, die letzten wichtigen Allianzen zu schmieden und sich auf den zweiten Teil des Spiels einzuschwören. “Auf...Kekse“ hieß der Schlachtruf der zweiten Runde, denn diese waren es, welche den Elfen als Belohnung in Aussicht gestellt wurden. Elfe „Ich bin eine ganz stolze junge Mama und habe trotzdem Zeit Kekse zu backen“- Caro hatte die süße Versuchung in den privaten Elfengemächern zurückgelassen...Lecker!

Da Elfen bekanntermaßen besonders viel von den schönen Dingen des Lebens verstehen und äußerst friedfertig sind, war die Sache mit der zweiten Halbzeit also aus Elfensicht eigentlich ganz klar. Spaß haben, dann Kekse essen und süßes Elfenlebenselixier genießen.

Jedoch wurde anscheinend vergessen, diesen Plan auch mit den Sportis abzustimmen. Ein ums andere Mal ließ die Torfrau der Sportis unsere Elfen abblitzen. Magisch zauberte sie die Würfe unserer Elfen immer wieder an ihr Bein und raubte ihnen damit schier den Verstand. Was nun? Der Gegner kommt trotz Abwehrzauber auf zwei Tore heran. Eine leichte Hektik ergreift die sonst so ausgeglichenen Elfen. Der Elfenkönig versucht vom Rand das Geschehen zu beeinflussen. Ob es ihm gelingt mit seiner schier übermenschlichen Stimme die Elfen wachzurütteln?

Eine Auszeit in Minute 44 soll die Rettung sein. Die Elfen besinnen sich auf das Wesentliche „Abwehrzauber“, die wichtigen Tore machen, Ruhe bewahren, nicht so viel Denken, die Konzentration hoch halten und das Ding zu einem glücklichen Ende bringen. Die Sportis kommen zwischenzeitlich auf ein Tor ran, schaffen zu unserem Glück nie den Ausgleich und somit heißt es nach einer heißumkämpften Schlussphase...Am Ende reicht auch ein Tor zum Gewinnen!

Als Elfen flogen übers Feld, aßen Kekse und tranken Elfenlebenselixier: Katja S. (6), Franzi, Jana (11), Jodie, Anja (4), Katja K., Katha (2), Anne, Katrin (1), Stella (1), Sylle, Kerstin

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